Leimholzplatten im Allgemeinen

Leimholzplatten ist auch unter dem Namen Brettschichtholz bekannt. Darunter versteht man Holz, welches mithilfe von mindestens drei Brettlagen verleimt ist. Diese drei Brettlagen werden in gleicher Faserrichtung miteinander verleimt. Leimholzplatten werden hauptsächlich im Ingeneurholzbau für statische Beanspruchungen verwendet. Leimholzplatten haben eine Stärke von achtzehn bis zwanzig Millimetern.

Bestehen Leimholzplatten aus Massivholz?

Beim Massivholz wird Schnittholz einer Baumart verwendet und weiterverarbeitet. Dies ist bei Leimholzplatten jedoch anders. Hier wird zwar auch nur echtes Holz verwendet. Es werden allerdings Hölzer verschiedener Bäume beziehungsweise Baumarten in Form von Brettern und Bohlen zusammen geleimt. Bei Leimholzplatten handelt es sich also nicht um Massivholz sondern es handelt sich bei den einzelnen Brettern, welche später zusammengeleimt werdem um die Leimholzplatten zu ergeben, um Vollholz, da diese aus Baumstämmen sind, welche zuvor zu Brettern gesägt wurden.

Vorteile und Nachteile von Leimholzplatten

Leimholzplatten sind durch den mehrschichtigen Aufbau für den Dachbau besonders gut geeignet, da durch diesen Aufbau das Holz beständiger gegen Risse ist als anderes Holz. Ein weiterer Vorteil ist, dass Leimholzplatten eine höhere Tragfähigkeit aufweisen als anderes Holz bei gleicher Dicke. Dies liegt daran, dass nur ausgewählte Hölzer verwendet und verarbeitet werden. Hinzuzufügen ist, dass die Dicke bei Leimholplatten auch besser variierbar ist, da verschiedene Bretter miteinander verleimt werden und somit mehr Schichten hinzugefügt werden können. Leimholz eignet sich aber nicht nur für den Dachbau. Es ist auch möglich damit Möbel, wie zum Beispiel Schränke oder Tische zu fertigen.

Leimholz hat im Gegensatz zu anderen Materialien noch weitere Vorteile. Mit Leimholzplatten zu arbeiten ist nämlich wesentlich ökologischer als mit anderen Materialien wie zum Beispiel Stahl. Leimholz hat aber auch Nachteile. Holz hat eine höhere Abnutzung als Stahl, vor allem wenn es Wind und Wetter ausgesetzt ist. Außerdem nutzt es auch bei Veränderung der Form oder beim Reiben und Schleifen schneller ab als beispielsweise Stahl. Holz ist auch anfälliger für Schädlinge wie zum Beispiel dem Holzwurm. Ferner kann eine feuchte Umgebung das Holz auch angreifen.

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